Lebe Deine Visionen- Leave the Box

Karneval wurde alten Berichten zufolge, schon vor 5000 Jahren in Mesopotamien gefeiert. 

Karneval als Gleichheitsprinzip: der Mächtige und der Niedere sind gleichgeachtet.

Im alten Babylon wurde für 7 Tage die Hochzeit eines Gottes gefeiert.

Des weiteren hat man auch im Keltentum, mittels Riten und Bräuchen versucht, in dem man sich in Kobolde, Geister und Gestalten der Natur verkleidete, den Winter als kalte Jahreszeit, zugunsten des fruchtbaren und warmen Frühlings und Sommers zu vertreiben.

Die Symbolisierung, des Kampfes zwischen Licht und Finsternis, zwischen Gut und Böse , zwischen Winter und Frühling.

Die Fastnacht steht daher für die civitas diaboli, den Staat des Teufels. Daher wurde, die oftmals ausartende Fastnacht von der Kirche als didaktisches Beispiel geduldet, um zu zeigen, daß die civitas diaboli, wie auch der Mensch vergänglich ist und am Ende Gott siegreich bleibt. Mit dem Aschermittwoch musste daher, die Fastnacht enden, um die unausweichliche Umkehr zu Gott zu verdeutlichen. Während die Kirche bei gotteslästernden Szenen, während der Fastnacht untätig blieb, wurde ein Weiterfeiern der Fastnacht in den Aschermittwoch hinein streng verfolgt.

 

Sehen wir uns den geschichtlichen Verlauf dieser Festlichkeiten an, erkennen wir folgendes:

 

- Dualistisches Weltbild: Licht-Finsternis, herrschen- beherrscht werden,  hell- dunkel, gut-schlecht, Mann-Frau,

  oben-unten etc.

- die Prägung dieses Weltbildes liegt weit länger zurück, 

  das heisst, wir haben im Laufe der Geschichte gelernt, unterschiedlichste Rollen in diesem großen Weltenspiel zu

  spielen

   Sicher scheint, daß zu Karneval, alle unsere Anteile geduldet wurden, diese aber mit einer Abkehr vom göttlichen  

   Weg assoziiert wurden.

   Am Aschermittwoch wurden dann daraufhin, alle zuvor für kurze Zeit ausgesetzte Rollen, wieder von der Kirche,

   als Stellvertreter Gottes, sprich, von Gott zurück gefordert.

 

   Wenn im alten Babylon, die Hochzeit eines Gottes gefeiert wurde, dann lag dieser ausserhalb von uns und

   durch diese Art der 7-tägigen Feier, huldigten die Menschen diesen und zugleich bezeugten sie Ihn.

 

   Was wäre nun, wir würden unsere eigene Schöpferkraft wieder an uns nehmen.

   Unsere Göttlichkeit integrieren, die meines Erachtens, niemals ausserhalb von uns zu finden war.

   Die Erfahrungen, der letzten tausenden von Jahren, die wir als spirituelle Wesen,

   die eine körperliche Erfahrung machen wollten, haben wir selbst erschaffen und kreiert.

   Vergebung für diese Trennung, unseren Sturz aus der Einheit,

   die wir letztlich als kollektives Selbst vollzogen haben,

   haben wir uns nie gestattet, da wir im Schuld und Sühne Modus, 

   in dualistischen Mustern gefangen waren und diese Trennung bis heute

   immer noch Tag für Tag , Stunde um Stunde, erschaffen und bezeugen.

   Für einen gewissen Zeitraum galten die Babylonier alle gleich,

   tauschten Ihre Rollen, waren diese Tage vorüber, schlüpfte jeder wieder zurück,

   in die standesgemässen Rollen, die Er oder Sie für dieses Leben erwählt, erschaffen hat.

   Viele werden, ob dieser Worte die Stirne runzeln.

   Wieso habe ich erschaffen, daß ich arm, hässlich, Opfer …

   Auch heute schlüpfen wir, all-täglich in unterschiedliche Rollen und all-abendlich,

   wenn wir auf in großen Rollenrauschtausch vors Fernsehen ziehen.

   Dort träumen und identifizieren wir uns mit allen Spielarten des menschlichen? Seins.

   Leben nicht mehr unsere eigenen Gefühle, sondern identifizieren/übernehmen

   die Leben derer, die für uns, als Schauspieler auf die allabendliche Bühne treten. 

   Die wir übrigens ebenfalls erschaffen haben.

   Wie wäre es nun, wir würden beginnen, unsere eigenen Rollen,

   unser eigenes Sein zu kreieren und zu leben?

   Jeder hat Träume, Entwürfe von seinem Leben, doch diese Visionen,

   sind oftmals eingepfercht in die Räume, die wir gewohnheitsmässig betreten.

  Wir gehen selten das Wagnis ein, wahrhaft groß zu denken.

   Oftmals stehen die „ Realitäten „ , die wir uns tagtäglich vor Augen halten, im Wege.

   Wir nehmen unsere „kollektive Realität“, als wahrhaftig an und bewegen uns, von nun an bei der Erschaffung,

   dessen, was wir erträumen, in den vorgefertigten Hamsterrädchen oder Käfigen.

 

  Was wäre wenn, 

   ... Sie sich öffnen würden, um all das zu Sein, was Sie beschlossen haben, nicht Sein zu können ?

   Jetzt ist die Zeit, die Vergangenheit loszulassen,

   die Gegenwart zu geniessen, zu erkennen wer Sie wahrhaft sind,

   um sich neu zu kreieren und damit Ihr Leben Ihren Vorstellungen gemäß zu erschaffen. 

   Ich lade Sie ein, zu einem spannenden Wochenende voller Schöpferkraft und Mut, 

   die alt hergebrachten Pfade zu verlassen und voller Freude Ihre Neuschöpfung zu kreieren .

   Wir werden nach uralt karnevalistischer Tradition, die Rollen tauschen, 

   uns gestatten alle Vision von Lebensvariationen einen Raum zugeben.

   Es wäre schön Sie brächten ein paar ein Kleidungsstücke oder einen Gegenstand ( Stein,Bleistift, Blume…)mit,

   der für Sie Ihre Vision symbolisiert, ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, außer denen ihrer Selbst…                                                                                                                       

Termine und Information

Freitag,     2.03.2019                17.00h -20.30h 

Samstag  3.03.2019                  9.30h- 18.00h

Sonntag  4.03.2019                10.00h- 16.30h

 

Seminarleiter: Michael und Gabriele Goldhorn

Wo:                     51545 Waldbröl, Bettenhagen 11

Mindestteilnehmerzahl : 4, max.,  8 Teilnehmer

Seminargebühr:  280,- €

Der Preis beinhaltet keine Verpflegung oder Unterkunft

Kaffee, Tee, Wasser Obst und Naschwerk in den Pausen inklusive

Weitere Informationen und Anmeldung unter:

Gabriele Goldhorn, Heilpraktikerin 

0178/5888211